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Gibacht - Reiseck, gläsernes Kreuz - Kreuzfelsen - Dreiwappen -
Bendahütte - Čerchov
Vom Gasthaus Gibacht, einem ehemaligen Forsthaus, folgen wir der gemächlich ansteigenden Forststraße nach Südosten. Der Weg zum gläsernen Kreuz ist gut ausgeschildert. Wenige Meter nach einer starken Kurve zweigt ein Waldweg von der Forststraße ab. Ihm folgen wir und haben nach ca. 1,2km das gläserne Kreuz erreicht. Es wurde 2005 auf Initiative von Glaskünstler und Gibacht-Wirt Ralf Wenzel errichtet. (Bilder vom Glas-Kreuz) Von hier oben hat man einen gewaltigen Ausblick. Osser, Zwercheck, Arber und die Kette der 8 Tausender grüßen uns zu. Nur ein paar Meter gehts auf dem gleichen Weg wieder zurück und wir folgen nun dem Hauptwanderweg mit dem grünen Dreieck auf weißem Grund Richtung Norden. Bald ist der Kreuzfelsen erreicht. Das eindrucksvolle Kreuz, mit Korpus, wurde 1952 von der Bergwacht Furth im Wald errichtet. Hier am höchsten Punkt des Gibacht (938m) lässt sich bereits ein erster Blick vom Čerchov erhaschen. (km 2,5) Im Gipfelbereich ist auch ein Schatz der Geo-Cacher versteckt. (weiter Info hierzu siehe geocaching.com) Am Kamm entlang gehts zum historischen Grenzpunkt Dreiwappen. Benannt nach den drei, 1766 in Stein gemeißelten Wappen. Um Grenzstreitigkeiten aus dem Weg zu räumen schlossen die Kaiserin von Österreich Maria Theresia und der bayerische Kurfürst Max Joseph 1764 einen Grenzvertrag, in dem der Grenzverlauf geregelt wurde. Die Wappen tragen jeweils die Initialen der Länder. "CB" für das Churfürstentum Bayern, "KB" für das Königreich Böhmen und "HP" für das Herzogtum Pfalz. Heute ist hier der Wandergrenzübergang zu unseren böhmischen Nachbarn. (km 3,2) Wir überschreiten die Grenze und folgen einem kleinen aber sorgfältig aufgerichtetem Weg. Vorbei an einem trigonometrischem Punkt gehts stetig bergab bis zu einer breiten Forststraße, welcher wir nach Nordwest folgen. Teils eben, teils wieder ansteigend folgen wir der weiß-grün-weiß-Markierung. welcher wir bis zum Cerchov treu bleiben. Bald erreichen wir die Sattelhütte. (km 6,7) Hier schwenken wir nun nach West und zweigen ca. 1300m ab Unterstand von der Forststraße nach rechts ab. Nach wenigen Metern erreichen wir die Forsthütte unter dem Brunnhäusl. (km 7,7) Vor allem im Winter ist hier am Wochenende eine beliebte Einkehr der Skilangläufer. Von den meisten Besuchern wir die Hütte "Bendahütte" genannt. Zu Ehren von Jan Benda, dem Forstdirektor der Städtischen Wälder Domažlice. Er versorgt und unterhält die Hütte und leistet im Notfall Erste Hilfe. Leicht ansteigend erreichen wir bald die alte, nun schon verfallene ehemalige Forsthütte, das Brunnhäusl. Weiter geht´s bergauf bis zu einer weiteren Forststraße, welcher wir kurz nach Süden folgen um nach wenigen Metern nach Nordost zu schwenken. Der Weg verlässt die bequeme Forststraße nach links um zum Skalka (1005m) anzusteigen. (km 9,0) Früher war der felsige Gipfel frei, heute jedoch leider komplett mit jungen Fichten umringt. Jetzt ist es nicht mehr weit bis wir die Zufahrt zum Cerchovgipfel erreichen. Die letzten Meter folgen wir der Betonpiste, welche uns zielstrebig zum Gipfel bringt.






Streckenlänge ca. 9,7km