Home>Lamer Winkel

Oberlohberg - Osser - Tanneneck
Ausgangspunkt unserer Tour ist Oberlohberg. Fährt man mit dem Auto zum Tanneneck, besteht die Möglichkeit mit dem VLC-Bus nach Oberlohberg zu fahren und man hat auf dieses Weise, am Ende der Wanderung, ein Fahrzeug zur Verfügung. In Oberlohberg folgen wir dem Hauptwanderweg, markiert mit grünem Dreieck auf weißem Grund hinauf zum Osser. Nach ca. 800m überqueren wir die erste Forststraße, nach weiteren ca. 600m die Zweite. Es folgt ein Umkehrplatz und bald ist der Grenzkamm erreicht. (km 2,9) Steil ragt der Glimmerschiefer auf, der inzwischen kleine Steig ist mit einem Stahlseil gesichert.
(Achtung, das Seil ist an einigen Stellen nicht ungefährlich für blanke Hände).
Weit sieht man hinüber zur Kette der 8-Tausender und deutlich sind die Spuren Kyrills am kleinen Arber und am Enzian zu erkennen. Nach etwas über drei anstrengenden Kilometern ist das Osserschutzhaus erreicht und lädt zur Rast ein. (km 3,2)
Für den weiteren Weg gibt es zwei Möglichkeiten. Die direkte Variante folgt dem Lauf der Grenze, wobei der Abstieg gleich hinter dem Schutzhaus Trittsicherheit erfordert und bei nasser Witterung riskant ist. Die andere Möglichkeit besteht darin zuerst Richtung Lambach abzusteigen. Die Abzweigung zum kleinen Osser links liegen zu lassen und dann die erste Forststraße nach rechts, wieder leicht bergansteigend zu nehmen.(ca. 230m nach der Abzweigung zum Kleinen Osser). Am Ende des gut befestigten Weges (ca. 200m ab Abzweigung vom Wanderweg) treffen wir dort auf die Ver- und Entsorgungseinrichtungen des Osserschutzhauses. Wir folgen dem Weg unterhalb und treffen nach weiteren ca. 150m wieder auf die Grenze zu Tschechien. Für die nächsten 4km bleiben wir nun dem Grenzverlauf treu. Einigen Windwurfflächen folgt später die Brandwiese. An der Stelle, an der die Grenze fast eine 90Grad Wende beschreibt, verlassen wir die weiß-blauen Pfosten (km 7,8). Der Wanderweg R4 bringt uns nach ca. 100m an einen kleinen Bildstock und weiter zum Zwieseleck mit guter Aussicht zum Osser und Arber. Es folgt ein längeres Wegstück bis zum "Roten Kreuz" (km 10,2). Kurz vor dem rot lackierten Wegekreuz wechseln wir von Markierung R4 auf R5 welchem wir bis zum Tanneneck folgen. Das letzte Teilstück unserer Wanderung besteht aus einem romantischen, kleinen Pfad. Bergauf, bergab immer am Grad entlang, teils über bizarre Felsgebilde hinweg. Nach insgesamt knapp 13km erreichen wir das Tanneneck.