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Brunnhäusl / Wasserhäusl
Lesní chata pod vodárnou / Waldhütte unter dem Brunnhäusl
Geschichtliche Daten und Text über das Brunnhäusl: Hansjörg Schneider
(Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors)
Brunnhäusl
Das sog. "Brunnhäusl" (Further Bezeichnung) wurde von der Waldmünchner Böhmerwaldgesellschaft gebaut,
es ist zwischen 1902 und 1910 erbaut worden und hieß im Waldmünchner Volksmund das "Wasserhäusl".
Die Böhmerwaldgesellschaft hatte dort einen eigenen Förster angestellt, der dort auch gewohnt hat
in seiner Dienstzeit. Sogar in den Waldmünchner Kirchenbüchern werden dort Geburtseinträge verzeichnet.
(Wasserhäusl im Waldmünchner Böhmerwald!).
Eine ältere Hütte muß aber schon viel früher dort gestanden haben, denn es sind schon ältere Förster
dort oben genannt, die den Waldmünchner Böhmerwald betreuten (ca. 500 Ha = 1500 bay. Tagwerk).
Diesen Wald hatten die Waldmünchner 1859 von der Stadt Taus für 12.640 Gulden erworben.
Der am 20. Feb. 1929 verstorbene, 91 Jahre alte Schmiedemeister Xaver Bacherl konnte sich noch gut
erinnern an die in Holzbutten gefüllten Silbertaler, die zur Zahlung bestimmt, sorgfältig bewacht
von Soldaten und dann auf Wägen zur Barzahlung nach Taus verbracht wurden.
...(in einem) Kaufvertrag von 1859 werden alle Hausbesitzer aufgeführt, die einen Anteil am
"Waldmünchner Böhmerwald" hatten.
Auf jedem berechtigen Haus ruht(e) ein Holzbezugsfixum, auf dem einen mehr, auf dem anderen weniger.
Es konnte von einen Haus auf ein anderes durch Verkauf übertragen werden.
Nach 1945 kassierte der tschechische Staat den Waldmünchner Böhmerwald und die Waldmünchner
hatten das Nachsehen.
Lesní chata pod vodárnou / Waldhütte unter dem Brunnhäusl
Als neuer Stützpunkt für die Fortsarbeiter wurde die Waldhütte unter dem Brunnhäusl
errichtet. Im Winter machen hier gerne Langläufer Rast bei Jan Benda dem Leiter der
Städtischen Wälder Domažlice, der meist Samstag und Sonntag seine Gäste mit Getränken
versorgt. Die Unterkunft wird deshalb auch gerne
Bendahütte genannt.
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